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Bauarbeiten haben begonnen

Im September 2021 haben die Bauarbeiten für die barrierefreie Pauluskirche begonnen.

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Zukunft@Paulus

Eine Kirche für alle

Die Pauluskirche ist der Mittelpunkt des Paulusviertels und ein wichtiger Ort des Darmstädter Kulturlebens. Für ihre mutige und eigenwillige Architektur ist sie genauso geschätzt wie für das Angebot, das sie beherbergt. Die Türen des Pützerbaus öffnen sich für Gottesdienste, für Konzerte und Dialogveranstaltungen oder einfach den Besuch zwischendurch.

Allerdings: Nicht für jede und jeden ist es so einfach, in den schönen Kirchenraum und die darunter liegenden Gemeinderäume zu kommen. Als die Pauluskirche gebaut wurde, war Barrierefreiehit noch kein Thema.

Das soll sich nun ändern! Pauluskirche und Gemeindesaal werden zugänglich für alle. Und die Angebote in der Pauluskirche werden so weiterentwickelt, dass eine große Vielfalt an Kultur und Diskurs präsent ist. Die Pauluskirche: eine Kirche für alle.

Der neue Entwurf für die barrierefreie Pauluskirche

Ein Aufzug im Kirchhof

Der barrierefreie Umbau der Pauluskirche hat mit dem Einstieg des Architekturbüros Menzel+Kossowski neuen Schwung bekommen. Im Februar 2021 wurde ein neuer Lösungsvorschlag präsentiert. Nachdem die Detailplanung des bisher auf der Ostseite vorgesehenen Aufzugs mit dem angeschlossenen unterirdischen WC-Anbau kaum lösbare bauliche Probleme mit sich brachte, ist die barrierefreie Toilettenanlage jetzt im derzeitigen Heizungskeller vorgesehen. Der Aufzug wird an der Südfassade direkt im Kirchhof gebaut.

Die bisherige Lösung, einen Aufzug an der Ostseite anzubauen und dort unterirdische Toilettenanalgen zu errichten, erwies sich als zu kostenintensiv. Daher gab es eine neue Abwägung zwischen Inklusion, Denkmalschutz und Baukos­ten. Der Aufzug im Kirchhof hat den großen Vorteil, dass der barrierefreie Zugang gut sichtbar und leicht zugänglich ist und somit dem In­klusionskonzept vollumfänglich gerecht wird. Architektin Tanja Akkermann: „Die Kirche möchte ein offenes Haus sein für alle Menschen. Alle sollen sich eingeladen fühlen, willkommen geheißen. Insofern sollte der schwellenlose Zugang mit Aufzug keine Nebensache sein, kein Versteckspielen, sondern selbstbewusst und gut auffindbar am Haupteingang der Kirche platziert sein.“

Neu, aber kein Fremdkörper

Der Aufzug im Kirchhof wird sich in Materialität und Farbigkeit den beste­henden Materialien der Pauluskirche anpassen und geometrisch anschmiegen – aber ohne sich anzubiedern. „Die Kirche wird an dieser Stelle sinnvoll weitergebaut, ohne den besonderen Charme des Bestands zu schmälern, sondern vielmehr um ihn aufzuwerten“, formulieren die Architekten. Weitergehende Eingriffe in das Gebäude erfolgen nicht. Auch die staatliche und kirchliche Denkmalpflege hat der neue Entwurf überzeugt.

Toiletten an zwei Standorten

Im Untergeschoss wird das bestehende WC umgerüstet in ein vergrößertes, rollstuhlgängiges WC  nach dem „Zürcher Modell“. Im derzeitigen Heizungskeller entsteht eine neue Toilettenanlage mit einem großzügigen Vorbereich für alle und raumhoch geschlossenen Einzelkabinen. Es gibt eine große Familientoilette mit Wickeltisch, die barri­erefrei nach DIN 18040-1 ist. Die Heizungsanlage wird in die bisherige „Büchergruft“ verlegt.

Wie geht es weiter?

Die Baugenehmigung liegt vor, und die Bauarbeiten haben mit der Versetzung der Heizungsanlage in den früheren Bücherkeller am 24. August 2021 begonnen. Die Fertigstellung des Projekts wird bis Ostern 2022 erwartet.

Spende der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch fördert die barrierefreie Pauluskirche mit 243.000 Euro. Sie würdigt damit das Konzept, die vielfältigen Angebote in der Pauluskirche für alle zugänglich zu machen. Mit der nun zugesagten Förderung steht die Finanzierung des Umbaus auf solider Basis.

Weiterhin Spenden willkommen!

Nach Abzug der Förderung der Aktion Mensch und weiterer Förderungen insbesondere durch Dekanat und Edith-Becker-Stiftung bleibt ein Eigenanteil von rund 250.000 Euro, den die Paulusgemeinde aufbringen muss. Dank vieler großzügiger zugesagter oder bereits eingegangener Spenden sind wir diesem Spendenziel sehr viel nähergekommen: Rund 150.000 Euro wurden erreicht. Dies gibt uns Hoffnung, auch für die verbleibenden 100.000 Euro engagierte Spenderinnen und Spender zu finden.

Durch die Umplanung werden sich einige der Spendenobjekte aus unserem 2019 veröffentlichten Spendenkatalog verändern. Wir werden auf diejenigen Spender, die sich für ein bestimmtes, nun nicht mehr vorgesehenes Objekt engagiert haben, mit Alternativvorschlägen zukommen.

Spenden Sie für die Zukunft@Paulus

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Die Spende wird sicher und zuverlässig über die auf gemeinnützige Organisationen spezialisierte Plattform helpmundo mit Sitz in Köln abgewickelt. Möchten Sie in der Festschrift nach Abschluss des Umbaus als Spenderin oder Spender genannt werden? Geben Sie dazu bitte bei "Ihre Nachricht" zusätzlich „Nennung Ja“ ein. Sie erhalten in jedem Fall eine Spendenquittung.

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